Bevor ich mich im Jänner 2015 Januar dem Verbiegen (Pole Dance) und Verspannen (Yoga) widme, ist die performative Intervention vermessen in der Kombination von Arbeit und Laufen um den Immobilienwert eines Hauses festzustellen. Dieser wird nach einem Maßband-Warm-Up in einem Laufparcours festgestellt. Die Zeichnungen basieren auf aktuellen Wiener Spekulationsobjekten und Projekten der BIG.

Before working on new sports doing bended (pole dance) and braced (yoga), the performative intervention vermessen (measuring, but also ‚foolheartly‘) measures - in a combination of work and work out - the real estate value of houses and cultural sites.
Value is determined by a measuring-tape warm up and a running parcour through the site.
The drawings show recent Viennese and BIG ‚real estate‘ projects.

Immobilienmaklerin: Barbis Ruder; Büromaus: Lukas Kaufmann; Künstler: Xaver Gschnitzer; choreographische Agentin: Brigitte Wilfing

Eine Koproduktion von WUK performing arts und MEOW ephemere Vorhaben.
Mit freundlicher Unterstützung der MA7 - Kultur.

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Presse: "Die Stimmung schlägt um, als Barbis Ruder wild trillernd die Bühne stürmt. Mit einer Haifischflosse am Rücken und Assistent Lukas Kaufmann im Schlepptau dreht sie erst ein paar sportliche Runden, ehe sie sich als Immobilienberaterin auf der Suche nach Praktikanten vorstellt. Denn bevor die Kulturhochburgen der Stadt Salzburg in Konsumtempel wie Großraumdiscos und Einkaufszentren verwandelt werden können, müssen sie erst einmal anständig „vermessen“ werden, so auch der zweideutige Titel der Performance. Acht mehr oder weniger Freiwillige müssen fortan ihr Geschick am Maßband unter Beweis stellen, um nach einer gemeinsamen Busfahrt zum republic, die gleich für eine Präsentation der bereits von Menschen befreiten Investitionsobjekte genutzt wird, auch noch am zweiten Veranstaltungsort Maß für die gentrifizierte Zukunft zu nehmen."
7.10.2014, Christoph Pichler, drehpunktkultur

Barbis Ruder, die vor kurzem den H-13-Performancepreis gewonnen hat, joggte mit einer Gruppe von Besucherinnen und Besuchern durch die Räume des Kulturzentrums. Dabei wurde mit einem Höchstmaß an Absurdität vermessen, welche Werte und Maße eine Immobilie haben kann.
15.9.2014, Helmut Ploebst, derStandard

Fotos Performance: Joanna Coleman

Fotos Installation: Anna Vasof