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Stadtgalerie Sindelfingen

 

10. Oktober 2020 bis 30. Mai 2021

Eröffnung: 09.10.2020

 

Die Ausstellung Beyond the Pain widmet sich dem universellen Thema des Schmerzes und vor allem seiner Überwindung. Die Ausstellung untersucht die zentralen Fragen: Was kommt nach dem Schmerz? Kann Schmerz ein sinnvolles oder gar lustvolles Erlebnis sein, das es schafft Grenzerfahrungen in eine positive Haltung umzuwandeln? Andererseits gibt es aber auch Schmerz, der kaum auszuhalten ist und vermutlich nie überwunden werden kann; so zum Beispiel bei Folter oder Traumata. Dennoch schaffen es Menschen mit dieser allgegenwärtigen Einschränkung ihr Leben positiv zu gestalten.
Schmerz ist genauso wie Kunst ein individuelles Erlebnis, das sich physisch oder psychisch auswirkt. Daher werden vor allem künstlerische Positionen gezeigt, die ein unmittelbares Empfinden bei den Betrachter*innen auslösen und ihr Empathievermögen ansprechen. Sei es auf Grund des visuellen oder akustischen Reizes oder der Geschichte, die das Kunstwerk verhandelt. Es entstehen Ambivalenzen zwischen ästhetischen und physischen sowie psychischen Empfindungen.

In der Ausstellung Beyond the Pain werden jüngere zeitgenössische Positionen mit etablierten Künstler*innen kombiniert. Da Schmerz eine zeitbasierte Erfahrung ist, nehmen vor allem zeitbasierte Medien wie Performance und Video eine wichtige Rolle ein.

Neben der der Ausstellung wird es ein Rahmenprogramm geben, das sich interdisziplinär dem Thema Schmerz widmet. Vorträge, Workshops, Filmvorführungen oder Tanzperformances ergänzen die Ausstellung.

 

Künstler*innen:

Bas Jan Ader *1942 in Winschoten, Niederlande / †1975 Atlantischer Ozean) -  Harun Farocki (*1944 in Neutitschein (heute Nový Jičín, Tschechien) / †2014 bei Berlin) - Forensic Architecture (research agency, based at Goldsmiths, University of London) - Patrycja German (*1979 in Wrocław, Polen / lebt und arbeitet in Berlin) - Anna Gohmert (*1983 in Stuttgart / lebt und arbeitet in Stuttgart) - Damien Hirst (*1965 in Bristol, Großbritannien / lebt und arbeitet in London) - Viktoria Modesta *1988 in Daugavpils, Lettland / lebt und arbeitet in London) - Barbis Ruder (*1984 in Heidelberg / lebt und arbeitet in Wien) - Marianna Simnett (*1986 / lebt und arbeitet in London) - Maya Watanabe (*1983 in Peru / lebt und arbeitet in Lima und Amsterdam) - Gabrielle Zimmermann (*1971 in Stuttgart / lebt und arbeitet in Stuttgart)

 

Künstlerische Leitung und Projektleitung: Madeleine Frey - Kurator: Sebastian Schmitt - Projektassistenz: Paul Ambros - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Elke Bernhart

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10. Juni 2020, 20:30 Uhr

Live-Streaming mit Abstand aus dem großen Saal des Wiener WUK:

Link: WUK performing arts

 

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Eine Krankheit grassiert in der Gesellschaft, übertragen von den kalt leuchtenden Bildschirmen unserer Smartphones und Laptops. Ihr Name ist ein Synonym für Selbstoptimierung, Individualisierung und Radikalisierung – INFLUENCA. Die Grundwerte in der bereits mutierten und infizierten Arbeitswelt sind einfach: Sei gut drauf, setze deinen Beziehungsstatus auf neoliberal, sei nicht bestechlich, nur finanziell beeinflussbar. Barbis Ruder alias DDr. Ruder und ihr Team starten in HOW TO GO VIRAL die Behandlung.