Skip to content

Upcoming & Running

 

VIENNA - ART WEEK - CHALLENGING ORDERS

Open Studio Days 2022

Entdecken Sie in Wien arbeitende Künstler:innen

19 + 20 NOV 2022
13-18 Uhr

Zwei Nachmittage lang öffnen 50 Künstler:innen in ganz Wien ihre Ateliers und bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischer Produktion zu werfen und mit Künstler:innen ins Gespräch zu kommen.

Studio Barbis Ruder - Rosensteingasse 80/1, 1170 Wien

Exhibition Parcours – Talk mit der Künstlerin BARBIS RUDER

20 NOV 2022
13:10-13:55 Uhr

Aufgrund limitierter Platzkapazität bitten wir um Anmeldung unter registration@viennaartweek.at mit dem Vermerk "Ruder".

Aline Lara Rezende im Gespräch mit Barbis Ruder

Studio Barbis Ruder - Rosensteingasse 80/1, 1170 Wien

Barbis Ruder 1984 in Heidelberg geboren, lebt und arbeitet als Medien- und Performancekünstlerin in Wien. An der Universität für angewandte Kunst hat sie 2015 das Studium der Transmedialen Kunst bei Brigitte Kowanz abgeschlossen und entwickelt aktuell im Rahmen ihres Doktorats und mit ihrem interdisziplinären Forschungsteam Phantom Lab Skulpturen zwischen Medizin- und Körpertechniken. Der Körper ist in Ruders Arbeiten Ausgangs- und Untersuchungsobjekt für Themen wie Wirtschaft, Arbeit, Intimität und Konvention: Sie spielt mit Bewegtbild, Sound, Skulptur und Installationen - sowohl im Ausstellungsraum, als auch auf der Bühne. Ihre Arbeiten wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Am Sonntag, 20.11.2022 führt der kuratierte Ausstellungspfad "CHALLENGING ORDERS Exhibition Parcours" Besucher:innen unter anderem in das Atelier von Barbis Ruder. Sie wird Arbeiten zum Thema der Kunstwoche zeigen und diese im Rahmen eines "Exhibition Parcours Talks" mit Aline Lara Rezende (Kuratorin, Designerin und Journalistin) diskutieren. Details dazu finden Sie in unserem Programm!

 

Recent Projects

Digital-Analoge Release Party
Do. 02.Juni 2022

Registriere Dich hier für EOS

Wie Kunst zur Werbefläche anderer wird

Im Rahmen des Donaufestivals schuf die Künstlerin Barbis Ruder 2018 die virtuelle Figur INFLUENCA. Social-Media Influencer bieten bekanntlich Werbeflächen und Reichweiten. - Ein Prinzip, das Ruder auf die Kunstwelt übertrug und damit aufzeigt, was aus Kunst wird, wenn deren Inhalte vom Publikum bestimmt werden.

INFLUENCA geistert seitdem als immerwährend gut aussehende, glückliche und nervige Figur durch das Internet. Sie biedert sich als Werbefläche und Platzhalterin für Inhalte an. Auf häufig verstörende Art und Weise zeigt INFLUENCA, wie sich das Thema Käuflichkeit auf den Körper und unser Leben auswirkt. #nichtpolitisch #nichtkorrupt

Barbis Ruder lebte drei Monate lang das Leben von INFLUENCA. „Unglaublich anstrengend und nervig“ sei es gewesen, dieses „permanente Buhlen um Aufmerksamkeit und das um jeden Preis“, sagt Ruder. Nicht zuletzt zog sie mit ihrer penetranten Figur den Hass des Publikums auf sich. Sie kreierte einen Punk, der behauptete, nicht politisch, sondern nur #super-sozial und #super-krank zu sein.

2019 folgte die Fortsetzung der künstlerischen Intervention und Ruder und ihr Team lieferten mit der Performance "HOW TO GO VIRAL" die wissenschaftliche Basis zu INFLUENCA. In hellseherischer Voraussicht wurde in dieser Performance die Abschaffung der Kunst durch eine Pandemie vorausgesagt.

2022 bekommt INFLUENCA nun ein Software-Update

In einer analog-digitalen Performance in Kooperation mit dem Artificial Museum werden das Publikum, Barbis Ruder und ihr Team jetzt eine neue, multisensorische, digitale und Gesichts-gesteuerte INFLUENCA auf die Welt bringen. Die ab sofort rein digitale Kunstfigur wird mit einem robusteren Betriebssystem ausgestattet, dem EOS - Emotional Orientation System. Dieses bietet Orientierung und Halt für das aktuelle Zeitalter, das - wie wir wissen - noch komplexer und unsicherer geworden ist.

Barbis Ruder & ihr Team läuten mit dieser Veranstaltung eine neue Ära in der Performancekunst ein, in der die digitale Welt ohne die analoge auskommt.

 

Scroll To Top